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Leidenschaftlicher Zimmerer und Trachtler

Die Liebe zum Holz und zum Goaßlschnalzen wurde weitervererbt: Auch der Vater von Lukas Ochsenbauer ist Zimmerer und Trachtler.

„zimmern rockt!“ – so heißt unser Jahresmotto 2021. Denn Menschen aus dem Zimmerer- und Holzbaugewerbe haben nicht nur Holz im Sinn, sondern vielfältige Interessen, so wie Lukas Ochsenbauer aus Falkenberg im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn. Der 23- jährige ist Zimmerer, leidenschaftlicher Plattler und Goaßlschnalzer.

Beim Richtfest wird schon mal aufgeplattelt

Manchmal plattelt er sogar beim „Firstbier“, also dem Richtfest: „Manche Bauherren sind dann echt begeistert, weil sie das Platteln zum Teil gar nicht kennen.“ Für Lukas Ochsenbauer ist es nicht nur ein Hobby, sondern eine große Leidenschaft – neben dem Goaßlschnalzen.

Schon als kleiner Bub wurde er Mitglied beim Trachtenverein Lindenthaler Hebertsfelden und ist seit 15 Jahren dabei: „Wir platteln zusammen, üben das Goaßlschnoizen, tanzen in Tracht und spielen Theater.“ Pandemiebedingt war das 2020 leider kaum möglich.

"Holz ist ein sehr schönes Material, mit dem man wahnsinnig viel machen kann.“

Aber im vergangenen Sommer ergaben sich ein paar Ausnahmen, zum Beispiel beim Volksfest seines Arbeitgebers, dem Innungsbetrieb Huber Holzbau in Falkenberg, sagt er: „Da haben mein Kollege, Bauleiter Simon Völkel, und ich spontan einen aufgeplattelt. Weil die Musikgruppe von meinem Verein auch aufgespielt hat.“

Mit seinen Hobbys und seinem Beruf tritt Lukas Ochsenbauer übrigens in die Fußstapfen seines Vaters: Auch er ist seit seiner Kindheit im Trachtenverein und außerdem Zimmerer. Die Liebe zum Holz wurde quasi weitervererbt: „Es ist einfach ein sehr schönes Material, mit dem man wahnsinnig viel machen kann.“

Auf der Baustelle gehört die Musik meistens dazu

In der 8. Klasse hat Ochsenbauer deshalb ein Praktikum bei Huber Holzbau gemacht und ist seit 2013 dabeigeblieben. Am liebsten baut er Häuser, denn: "Es ist schön zu sehen, wie innerhalb von vier bis fünf Tagen ein Haus entsteht und das Dach dicht ist."

Auch auf der Baustelle gehört die Musik für ihn und sein Team meistens dazu: „Da hören wir unterschiedliche Musikrichtungen, mal Rock, mal Techno, aber auch Radio – da werden wir uns schon immer einig“, lacht er.

Während er als Zimmerer in der Corona-Lage weiterarbeiten kann, steht sein Vereinsleben ziemlich still: „Die Gemeinschaft ist für mich eigentlich das Schönste dran“, erzählt er: „Bei Festen, Gebietsproben und Fahnenweihen kommen wir sonst mit vielen anderen Vereinen zusammen.“ Auch die Goaßlschnalz-Proben fallen derzeit aus: „Da treffen wir uns normalerweise in einem großen Saal." Er ermutigt dazu, es mal auszuprobieren: „Das Schnalzen ist reine Übungssache, wenn dus einmal raus hast, dann funktionierts auch.“

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Zeigen Sie uns Ihre Talente!

Ob Musiker im Trachtenverein oder Heavy Metal Band auf regionaler Bühne, ob Extrembergsteiger mit Solokletter-Anfällen oder Sportflugzeuglehrer im Nebenberuf, ob Tierzüchter oder Jongleur, bis hin zum Postleitzahlenauswendiglernendahersager: Menschen aus dem Zimmerer- und Holzbaugewerbe haben vielfältige Interessen.

Und diese Interessen wollen wir an dieser Stelle in die Öffentlichkeit tragen – niveauvoll versteht sich. Schicken Sie uns Ihren Vorschlag zu unserem Jahresmotto "zimmern rockt!" an info@zimmerer-bayern.com.

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